Mein sportlicher Jahresrückblick 2025
31.12.2025, 17:32 – Kategorien: Sport | Laufen | Hörbuch | E-Bike | Rudern | Apple Fitness+ | Apple Watch Ultra
Das war ein Jahr der Superlative. Und das noch dazu weitgehend ungeplant, denn mein ursprünglicher Plan war es, keinen Plan zu haben. Dieser ganze Vorhaben für das neue Jahr-Krempel geht mir schon seit langem nur noch auf den Geist. In der Regel ist es so, dass man sich ohnehin viel zu ungenaue und zu hohe Ziele steckt, die man dann niemals erfüllen kann. Aus lauter Frustration gibt man sie dann nach einigen Wochen wieder auf. Also dachte ich mir am Ende des Jahres 2024: Keine Pläne, keine Vorhaben, einfach mal drauflos machen, wird schon werden. Und es wurde. Huiuiui, und wie es wurde.
Beim Laufen gab es in den letzten Jahren immer wieder diesen seltsamen Trend, dass ich eigentlich weniger laufen wollte, am Ende aber mehr lief. Nun gut, ohne Plan konnte ich ja einfach munter drauflos laufen. Und das tat ich. Von Anfang an immer so mindestens 24-25 Kilometer/Tag, das wuchs dann über 27 km/Tag auf 28-29 km/Tag. Aussetzen musste ich nur drei Tage im März, denn da war ich richtig krank. Mein Schwiegervater, ein Chirurg, nahm mich beiseite und machte mir klar, dass mit einer Myokarditis nicht zu spaßen sei. Also: Drei Tage komplette Laufpause, danach noch drei Tage zum Wiederaufbau. Ansonsten bin ich jeden Tag gelaufen (heute nicht, dazu komme ich aber noch). Im Prinzip war so ein unausgesprochenes Ziel in meinem Hinterkopf gewesen, die bislang höchste Marke (2023: 8.501 km) zu überbieten. Dazu hätten also 8.502 Kilometer locker gereicht. Im Lauf des Jahres merkte ich, dass ich realistischer in Richtung 9.000 km gehen könnte. Dann erhöhte ich diese Zahl auf 9.500 Kilometer.
Ende November brachten wir unsere mittlere Tochter zum Flughafen in Frankfurt am Main, denn sie verbringt ein paar Monate mit Work & Travel auf Magnetic Island. Vor dem Check-In mussten wir etwas Zeit totschlagen, dabei sah ich meine Statistik durch – und dabei stellte ich fest, dass ich die 10.000 Kilometer schaffen könnte, wenn ich ab da jeden Tag ca. 30 Kilometer liefe. OK, Challenge accepted! Also lief ich ab da sogar 31-33 km/Tag, einen vollen Marathon (42,2 km) schob ich auch noch ein. Und tatsächlich: Gestern konnte ich mit einem 16 Kilometer-Lauf eine Punktlandung auf der Marke von 10.000 Kilometern im Jahr 2025 hinlegen. Das hat mich selbst sehr beeindruckt (ebenso die Tatsache, dass ich in greifbare Nähe eines 1.000 Kilometer-Monats gekommen bin).

Lustigerweise ist mein Ziel für das kommende Jahr wesentlich bescheidener: 50 Prozent. Das schaffe ich ohne größeren Aufwand, es lässt aber Luft für einige längere und einige kürzere Läufe. Außerdem habe ich das Ziel, beim Einsteinmarathon in Ulm (September 2026) eine gute Zeit zu laufen. Bislang liegt meine Bestzeit beim vollen Marathon bei 3:35 Stunden, nun möchte ich mich deutlich in Richtung 3:00 bewegen. Mal sehen, ob das klappt.
Das Radfahren ist für mich weniger Sport als Fortbewegung, denn mein Weg zur Arbeit wird mit ganz wenigen Ausnahmen (Eis & Schnee, Transport von größeren Dingen) immer mit dem E-Bike/Pedelec absolviert. Natürlich gab es hier und da auch eine kleine Tour, aber deutlich weniger als gedacht, denn das Laufen fraß einfach schon so unglaublich viel Zeit auf. Insgesamt kam ich im ganzen Jahr nur auf 2.289 Kilometer. Das ist völlig in Ordnung, es könnte aber auch mehr sein.
Ansonsten habe ich so wenig gemacht, dass ich es gar nicht separat auflisten möchte: Schwimmen fand bis auf ein oder zwei kurze Runden im Lago Maggiore in den Pfingstferien gar nicht statt, meine Ruder-Trainings könnte ich an einer Hand abzählen, gleiches gilt für mein Schwinn Spinning-Fahrrad. Doch das darf jetzt im neuen Jahr wieder einen größeren Raum einnehmen. Mal sehen, wie gut das funktioniert.
Es ist lustig, das hier aufzulisten, doch beim Schlafen habe ich die größten Defizite. Und das muss und wird sich ändern. Um vor der Arbeit mein Laufpensum zu schaffen, musste ich über weite Strecken des Jahres um 2:30 Uhr in der Frühe aufstehen. Da ich nicht schon um 19:00 Uhr im Bett liege, kam das Schlafen während des gesamten Jahres – mit Ausnahme der Ferien und einiger Wochenenden – immer zu kurz. Auf Dauer kann das nicht gesund sein. Daher: Neues Jahr, weniger laufen, mehr Schlafen. Basta!
Laufen
Beim Laufen gab es in den letzten Jahren immer wieder diesen seltsamen Trend, dass ich eigentlich weniger laufen wollte, am Ende aber mehr lief. Nun gut, ohne Plan konnte ich ja einfach munter drauflos laufen. Und das tat ich. Von Anfang an immer so mindestens 24-25 Kilometer/Tag, das wuchs dann über 27 km/Tag auf 28-29 km/Tag. Aussetzen musste ich nur drei Tage im März, denn da war ich richtig krank. Mein Schwiegervater, ein Chirurg, nahm mich beiseite und machte mir klar, dass mit einer Myokarditis nicht zu spaßen sei. Also: Drei Tage komplette Laufpause, danach noch drei Tage zum Wiederaufbau. Ansonsten bin ich jeden Tag gelaufen (heute nicht, dazu komme ich aber noch). Im Prinzip war so ein unausgesprochenes Ziel in meinem Hinterkopf gewesen, die bislang höchste Marke (2023: 8.501 km) zu überbieten. Dazu hätten also 8.502 Kilometer locker gereicht. Im Lauf des Jahres merkte ich, dass ich realistischer in Richtung 9.000 km gehen könnte. Dann erhöhte ich diese Zahl auf 9.500 Kilometer.
Ende November brachten wir unsere mittlere Tochter zum Flughafen in Frankfurt am Main, denn sie verbringt ein paar Monate mit Work & Travel auf Magnetic Island. Vor dem Check-In mussten wir etwas Zeit totschlagen, dabei sah ich meine Statistik durch – und dabei stellte ich fest, dass ich die 10.000 Kilometer schaffen könnte, wenn ich ab da jeden Tag ca. 30 Kilometer liefe. OK, Challenge accepted! Also lief ich ab da sogar 31-33 km/Tag, einen vollen Marathon (42,2 km) schob ich auch noch ein. Und tatsächlich: Gestern konnte ich mit einem 16 Kilometer-Lauf eine Punktlandung auf der Marke von 10.000 Kilometern im Jahr 2025 hinlegen. Das hat mich selbst sehr beeindruckt (ebenso die Tatsache, dass ich in greifbare Nähe eines 1.000 Kilometer-Monats gekommen bin).

Lustigerweise ist mein Ziel für das kommende Jahr wesentlich bescheidener: 50 Prozent. Das schaffe ich ohne größeren Aufwand, es lässt aber Luft für einige längere und einige kürzere Läufe. Außerdem habe ich das Ziel, beim Einsteinmarathon in Ulm (September 2026) eine gute Zeit zu laufen. Bislang liegt meine Bestzeit beim vollen Marathon bei 3:35 Stunden, nun möchte ich mich deutlich in Richtung 3:00 bewegen. Mal sehen, ob das klappt.
Radfahren
Das Radfahren ist für mich weniger Sport als Fortbewegung, denn mein Weg zur Arbeit wird mit ganz wenigen Ausnahmen (Eis & Schnee, Transport von größeren Dingen) immer mit dem E-Bike/Pedelec absolviert. Natürlich gab es hier und da auch eine kleine Tour, aber deutlich weniger als gedacht, denn das Laufen fraß einfach schon so unglaublich viel Zeit auf. Insgesamt kam ich im ganzen Jahr nur auf 2.289 Kilometer. Das ist völlig in Ordnung, es könnte aber auch mehr sein.
Sonstiges
Ansonsten habe ich so wenig gemacht, dass ich es gar nicht separat auflisten möchte: Schwimmen fand bis auf ein oder zwei kurze Runden im Lago Maggiore in den Pfingstferien gar nicht statt, meine Ruder-Trainings könnte ich an einer Hand abzählen, gleiches gilt für mein Schwinn Spinning-Fahrrad. Doch das darf jetzt im neuen Jahr wieder einen größeren Raum einnehmen. Mal sehen, wie gut das funktioniert.
Schlafen
Es ist lustig, das hier aufzulisten, doch beim Schlafen habe ich die größten Defizite. Und das muss und wird sich ändern. Um vor der Arbeit mein Laufpensum zu schaffen, musste ich über weite Strecken des Jahres um 2:30 Uhr in der Frühe aufstehen. Da ich nicht schon um 19:00 Uhr im Bett liege, kam das Schlafen während des gesamten Jahres – mit Ausnahme der Ferien und einiger Wochenenden – immer zu kurz. Auf Dauer kann das nicht gesund sein. Daher: Neues Jahr, weniger laufen, mehr Schlafen. Basta!
